Straßen durch Dohrgaul

Teil- und Vollsperrung K18 ab 27.05.2019

K18 Dohrgaul bis Kempershöhe

Hier die Pressemitteilung und nähere Infos zu den Maßnahmen vom Oberbergischen Kreis.
 


Radweg zwischen Dohrgaul und Friedrichsthal
Umbau Kreuzung L302/K18

 

Jedes Jahr zur Jahrehauptversammlung bekommen wir Informationen seitens der Stadt Wipperfürth auf welchem Platz die Baumaßnahme auf der Prioritätenliste Straßen NRW liegt.

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung ( 20.März 2019 ) stand die Umbaumaßnahme Kreuzung L302/K18 sowie die Erstellung eines Radweges bis Friedrichsthal auf der Prioritätsliste an Platz 2.

Man darf also gespannt sein, wann der Landesbetrieb für Straßen loslegt und die nächste Baustelle im Dorf beginnt.


Das Verkehrsmessgerät

Für einige Monate hängt das neue Geschwindigkeitsmessgerät an verschiedenen Stellen in Dohrgaul, bevor es dann an die interessierten Nachbardörfer ausgeliehen wird... (Herr Walder gibt gerne Informationen)

Im September war der erste Einsatz für das Gerät Anfang Dohrgaul in Richtung Dorfmitte. Wohingegen nur in eine Richtung die Geschwindigkeit angezeigt wird, werden aber beide Richtungen gemessen und Ausgewertet.

Weitere Informationen auch zum Leihen des Gerätes finden Sie hier.

Tiefgraben als Überschwemmungsschutz des oberen Dorfs

Welchem Dorfbewohner ist noch nicht der große, mit Steinen befestigte Graben am Dorfausgang Richtung Dellweg aufgefallen. Unschön aber effektiv soll er bei Starkregenfällen das hier zusammenlaufende Oberflächenwasser von den Hängen von Steinberg und Hahnenberg erfassen und in den neuen Abwasserkanal einleiten.

Auslöser dieses Bauwerks war das Unwetterereignis vom 23.05.2012, dass ein Großeinsatz der Löschgruppe Dohrgaul im eigenen Dorf wegen vollgelaufener Keller zur Folge hatte. Nach einem extrem langen und intensiven Starkregen sammelte sich das Hangwasser in der Senke vor dem letzten Haus, Richtung Dellweg und bahnte sich seinen Weg über die Straße und die Vorgärten der tiefer liegenden Grundstücke.

Unglücklicherweise verstopfte der am Dorfende hangseitig errichtete Wassereinlauf durch losgerissenes Erdreich in kurzer Zeit, während der 2. talseitig gelegene Wassereinlauf wegen seiner Höhenlage über Senkenniveau erst gar nicht zum Wasserabfluss beitrug.

Die Folge: 6 Anlieger hatten den Keller unter Wasser!

Der nach dem Unwetter von der Stadtverwaltung bestellte Gutachter stellte als Ursachen der Überschwemmungskatastrophe die extreme Niederschlagsmenge, aber auch die unzureichenden Oberflächenwasser Erfassung und Beseitigung der hangseitig vor dem Dorfende zusammenfließenden Wassermengen fest.

Mit Unterstützung unseres Ratsabgeordneten Friedhelm Scherkenbach fand endlich, am 25.09. 2012, in der Senke vor dem letzten Haus ein Ortstermin über Schutzmaßnahmen mit der Stadtverwaltung statt. Anwesend waren der Bürgermeister, der Bau-Fachbereichsleiter, der Straßenbauamtsleiter, das Planungsbüro Schumacher, Herr Scherkenbach und die betroffenen Anliegern. Mit Hilfe von Fotos wurde den Herren der Stadtverwaltung noch einmal die durch die höher gelegte Straße entstandene, verstärkte Überschwemmungsgefährdung der Anlieger verdeutlicht.

Der Bürgermeister versprach die kurzfristige Umsetzung von verbesserten Wasserableitungs Maßnahmen und beauftragte das Planungsbüro Schumacher mit einer Planung. Wegen des frühen Wintereinbruchs 2012 war es Nichts mit „kurzfristigen Maßnahmen“. Im Dezember wurde eine geplante Präsentation vor den Anliegern auf das Jahr 2013 verschoben.

Endlich am 02.05.2013 fand die Präsentation des vorgesehenen „Grabens zur Tiefpunktentwässerung“ durch das Planungsbüro Schumacher, in Anwesenheit der ausführenden Gartenbau Firma Stade, statt.

Am 24.05.2013 rückte der Bagger an und der Tiefgraben nahm Gestalt an.

Und so sieht er aus.

Keine Schönheit aber effektiv wie er schon bald unter Beweis stellen sollte, den es kam der 20.06.2013 - Unwetterwarnung für Wipperfürth.

Gespannt beobachteten die Anwohner den Wasserlauf auf der Straße von Fenstern und Haustüren. Die Sandsäcke lagen schon bereit. Hoffentlich nicht nochmal Wasser im Keller.
Aber der Wasserlauf auf der Straße hielt sich trotz der Regenmassen in Grenzen.

Endlich, es wurde heller, der Regen ließ nach und immer noch keine Überschwemmung. Auch der Keller blieb Trocken.

Ein Hoch auf den Tiefgraben!



Mit dem Kreis steht der Vorstand in Kontakt bezüglich der K18, da nachstehende Punkte ggf. Klärung und Handlung erfordern. Verschiedene Punkte werden weiter verfolgt und Ergebnisse nachgereicht.
 

1. Frage BV: Die Verkehrsinsel aus Richtung Kempershöhe (Feuerwehrhaus) ist mit Erde ausgekoffert (mitlerweile eher Unkraut). Aus unserer Sicht würde hier eine Bepflanzung Sinn machen. Die Pflege der Pflanzungen würde der Bürgerverein organisieren. Übernimmt der Kreis die Erstbepflanzung?   

1. Antwort Kreis: In Absprache mit dem Bürgerverein und Anliegern wurde die Verkehrsinsel am Feuerwehrhaus nur geschottert und nicht bepflanzt. Die Unterhaltung leistet der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Eine eigene Gestaltung und Pflege der Insel durch den Bürgerverein muss an dieser Stelle aus Gründen der Verkehrssicherheit abgelehnt werden.

Kommentar zu 1: Hier bleiben wir am Ball, da weder der Bürgerverein noch die Anwohner einer Schotterung zugestimmt haben.

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2. Frage BV: Seit der Fertigstellung sind schon an einigen Stellen die Bordsteine lose und bereits gekennzeichnet. Haben Sie schon Informationen wann eine Ausbesserung erfolgt? Und sind ggf. weitere verkehrsberuhigende, bordsteinschützende Maßnahmen geplant? Und kommen hier Kosten auf die Anlieger zu?

2. Antwort Kreis: Bei der Lockerung der Bordsteine handelt es sich um Anfahrtsschäden, die nicht der Gewährleistung der Baufirma unterliegen. Von hier aus werden etwaige Verschlechterungen beobachtet. Sollte eine Ausbesserung erforderlich werden, werden die Anlieger nicht an den Kosten beteiligt.

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3. Frage BV: Wie hoch stehen unsere Chancen ein Tempo 70 Kmh aus Richtung Kempershöhe (Feuerwehrhaus) zu erreichen? Die Fahrzeuge können mit 100 Kmh ins Dorf einfahren und schaffen oftmals noch nicht mal rechts an der Insel vorbei zu fahren (es ist uns ein Rätsel das das Schild auf der Insel noch steht und "Gott sei Dank" kein Unfall passiert ist). Es gibt leider auch nicht mehr viele Bürger die freiwillig an dem Straßenstück spazieren gehen.

3. Antwort Kreis: Die Insel am Feuerwehrhaus wirkt laut unseren Messungen (siehe Anlage) bereits deutlich bremsend. Ihr Anliegen, ein Tempolimit zu setzen, werden wir aufgreifen und mit der Polizei und dem zuständigen Straßenverkehrsamt Überlegungen anstellen, ob die Sichtverhältnisse eine weitere Reduzierung der Geschwindigkeit erforderlich machen.

Zu 3. Antwort vom Kreis Sep. 2012: Aufgrund Ihrer Anfrage bezüglich einer Geschwindigkeitsbe-schränkung fand ein Ortstermin mit der Stadt Wipperfürth und der Polizei in Dohrgaul statt. Daraufhin wurde die Messung an der Feuerwehr durchgeführt, bei der jedoch keine gravierenden Überschreitungen festgestellt wurden.  

Kommentar zu 3: Die Ergebnisse der Messung von August 2012 liegen uns noch nicht vor, werden diese aber nach Erhalt umgehend auf unserer Seite veröffentlichen. Nachstehend die Ergebnisse der "alten Messung"

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4. Frage BV: Im letzten Jahr ist eine Verkehrsmessung an 2 Stellen in Dohrgaul durchgeführt worden, haben Sie Informationen über die Ergebnisse und dürfen/können uns diese auch zur Verfügung stellen?

4. Antwort Kreis: In der Anlage erhalten Sie die Zusammenfassung der Daten unserer im Mai 2011 durchgeführten Messungen. (Ausdruck nebenstehend)

Kommentar zu 4. Vorstehend können Sie die Ergebnisse der Messung nachlesen

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5. Frage BV: Auch an der Kreuzung K18/L302 sehen wir erhebliches Gefahrenpotential und möchten uns hier für eine Verlängerung der Zone 70 aus Friedrichsthal einsetzen. Sind Sie in dieser Angelegenheit die für uns zuständige Ansprechpartnerin?

5. Antwort Kreis: Auf Nachfrage teilte der Landesbetrieb Straßen NRW mit, dass der Kreuzungsbereich der K 18 mit der L 302 im Jahr 2014 umgebaut werden soll. Nähere Einzelheiten zu diesem Projekt sind hier nicht bekannt.


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